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Franciacorta

Bellavista

Vittorio Moretti erkannte früh das Potential und den einzigartigen Charakter seiner Heimat Franciacorta und beschloss, dies im Wein einzufangen. Er glaubte fest an die noch junge DOCRegion und hatte die Vision, auf seinem Heimatboden international anerkannte Spitzenweine zu erzeugen.
Bellavista zählt heute zu den bedeutendsten Weingütern Italiens. Man besitzt stolze 190 Hektar eigene Weinberge, die sich auf mehr als 100 Parzellen in 10 Gemeinden verteilen. Ausschließlich die eigenen Trauben, die nur per Hand und nur in gesundem und vollreifem Zustand gelesen werden, finden bei Bellavista den Weg auf die großen, klassischen Korbpressen. Nur die feinen Moste der ersten Pressung werden bei Bellavista weiterverarbeitet. Für Gärung und Ausbau werden neben Edelstahl 1.200 Pièces (228-Liter-Fässer) verwendet. Die jüngsten Fässer sind mindestens 7 Jahre alt, die ältesten über 20. Kellermeister Mattia Vezzola will keinerlei Holzaromen im Wein haben, die Lagerung im Holzfass dient lediglich der Mikrooxidation und der Strukturgebung. Nach der Gärung konzentriert sich das gesamte Team auf die Probe der Grundweine und die Vermählung dieser für sechs verschiedenen Franciacorta-Cuvées. In der markanten Bellavista Flasche erfolgt dann die zweite Gärung und die lange Hefelagerung von mindestens 36 Monaten. Vor dem Degorgieren werden die Flaschen ausschließlich per Hand abgerüttelt. Typisch für Bellavista, was man per Hand machen kann, wird auch per Hand gemacht. Grundsätzlich! Weinmachen als Handwerk.
Die Weine von Bellavista wurden und werden vielfach ausgezeichnet. Der Weinführer Gambero Rosso bezeichnet Bellavista als „die Ikone des Franciacorta in der Welt“.

Borgo Molino

Inmitten der malerischen Hügel der Marca Trevigiana, unweit der Strada del Prosecco, die die beiden bekannten Städte Conegliano und Valdobbiadene verbindet, hat das Weingut Borgo Molino schon seit 1922 seine Heimat in der kleinen Ortschaft Roncadelle. Erfahrung und Leidenschaft für den Wein, und für die Prosecco-Traube im Besonderen, zeichnen die Familie von Sergio Nardin aus. Mit seinen beiden Söhnen Paolo und Pietro hat nun die 3. Generation das Ruder des Familienbetriebes übernommen. Paolo, Önologe und verantwortlich für die Produktion, wird bei der Weinbereitung von Andrea Artico, einem der gefragtesten Önologen des Veneto, unterstützt, während Pietro den weltweiten Vertrieb koordiniert. Alle Weine des Weinguts stammen von Trauben aus den über 100 Hektar großen Weinbergen, die teils im Familienbesitz und teils gepachtet sind. Die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und das außergewöhnliche Klima in den Hügeln um Ormelle ermöglichen die Herstellung von Perl- und Schaumweinen von besonderer Eleganz und Finesse. Der Lehmboden im Herzen der DOC-Weinzone Lison Pramaggiore, die an das Friaul und an Venetien angrenzt, lässt Weine von großem Ausdruck und Charakter gedeihen. Die Weinbereitung erfolgt nach der in Italien entwickelten Metodo Ganimede. In speziellen Gärbehältern durchlaufen die Trauben Fermentation und Mazeration in einem geschlossenen Kreislauf, bei dem das während der Gärung aufsteigende CO2 die Traubenschalen in ständigem Kontakt mit dem Most hält. Dieses besonders schonende Verfahren wird mittlerweile von vielen namhaften Kellereien auf der ganzen Welt genutzt, weil es die natürliche Aromatik und Sortentypizität der einzelnen Rebsorten besonders hervorhebt.