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Lombardei

Bellavista

Vittorio Moretti erkannte früh das Potential und den einzigartigen Charakter seiner Heimat Franciacorta und beschloss, dies im Wein einzufangen. Er glaubte fest an die noch junge DOCRegion und hatte die Vision, auf seinem Heimatboden international anerkannte Spitzenweine zu erzeugen.
Bellavista zählt heute zu den bedeutendsten Weingütern Italiens. Man besitzt stolze 190 Hektar eigene Weinberge, die sich auf mehr als 100 Parzellen in 10 Gemeinden verteilen. Ausschließlich die eigenen Trauben, die nur per Hand und nur in gesundem und vollreifem Zustand gelesen werden, finden bei Bellavista den Weg auf die großen, klassischen Korbpressen. Nur die feinen Moste der ersten Pressung werden bei Bellavista weiterverarbeitet. Für Gärung und Ausbau werden neben Edelstahl 1.200 Pièces (228-Liter-Fässer) verwendet. Die jüngsten Fässer sind mindestens 7 Jahre alt, die ältesten über 20. Kellermeister Mattia Vezzola will keinerlei Holzaromen im Wein haben, die Lagerung im Holzfass dient lediglich der Mikrooxidation und der Strukturgebung. Nach der Gärung konzentriert sich das gesamte Team auf die Probe der Grundweine und die Vermählung dieser für sechs verschiedenen Franciacorta-Cuvées. In der markanten Bellavista Flasche erfolgt dann die zweite Gärung und die lange Hefelagerung von mindestens 36 Monaten. Vor dem Degorgieren werden die Flaschen ausschließlich per Hand abgerüttelt. Typisch für Bellavista, was man per Hand machen kann, wird auch per Hand gemacht. Grundsätzlich! Weinmachen als Handwerk.
Die Weine von Bellavista wurden und werden vielfach ausgezeichnet. Der Weinführer Gambero Rosso bezeichnet Bellavista als „die Ikone des Franciacorta in der Welt“.