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Toskana

Panizzi

Giovanni Panizzi kaufte 1979 dass, in Sichtweite der historschen Mauern und Türme von San Gimignano gelegene Landgut Santa Margherita. Nach einigen Experimenten, präsentierte er im Jahr 1989 die ersten Flaschen seines Vernaccia di San Gimignano mit dem unverkennbaren, noch heute verwendeten Etikett. Mit seinen Weinen hat Panizzi im In- und Ausland diverse Auszeichnungen eingeheimst und sich einen hervorragenden Namen gemacht. Die wohl wertvollste Anerkennung waren vermutlich die drei Gläser des „Gambero Rosso“ für den Vernaccia di San Gimignano Riserva, dem ersten und einzigen Vernaccia, der diese Auszeichnung erhielt. Treffend beschreibt der „Gambero Rosso“ Giovanni Panizzi als „unbeugsamen Winzer“ der dem Drang zur Vereinheitlichung und Gleichmacherei in der toskanischen Weinwelt Widerstand leistet“.
Neben der zwölf Monate im Barrique ausgebauten Reserva keltert das Weingut einen Vernaccia, der im Edelstahl ausgebaut wurde, und den Lagen-Vernaccia Santa Margherita, der nach der Fermentation im Edelstahl fünf Monate in neuen Eichenfässern reift. Dass die Region exzellente Rotweine hervorbringen kann, beweisen die vierzehn Monate im Barrique ausgebaute Cuvée Folgóre (80 % Sangiovese, 10 % Merlot und 10 % Cabernet Sauvignon) und der reinsortige Cabernet Sauvignon Rubente (fünfzehn Monate Barrique). Das hohe Qualitätspotenzial der Region Colli Senesi dokumentiert der Chianti Riserva Vertunno, dessen 2005er Ausgabe vom „Gambero Rosso“ zwei Gläser verliehen bekam.

Tenuta La Badiola

Die Tenuta La Badiola liegt in der Toskana, genauer gesagt in der südlichen Maremma. Hier sind die Weinberge eher flach – nur lange Alleen aus Zypressen und Pinien bilden Erhöhungen in der Landschaft. Als der Großfürst Leopold II. 1826 durch die Maremma reiste, warf ihn sein Pferd auf dem Hügel Badiola ab. Einer göttlichen Eingebung dieses Momentes folgend, ließ er genau hier, nahe der Quelle Acquagiusta, einen Landsitz errichten und initiierte in den Jahren darauf ein umfangreiches Rekultivierungsprogramm für die gesamte Region. Das ehemalige Sumpfland verwandelte sich unter seiner Hand in eine fruchtbare Kulturlandschaft. Genau an der Stelle, an der sich der toskanische Erzherzog im 19. Jahrhundert niedergelassen hatte, eröffnete Vittorio Moretti im Jahr 2000 sein Weingut und vier Jahre später, gemeinsam mit seiner Tochter Carmen, das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel „L’ Ardana“. Gemeinsam mit dem französischen Spitzenkoch Alain Ducasse schufen sie nahe der malerischen Bucht von Castiglione della Pescaia eine wunderbare Oase des Genusses und der Entspannung. Die Weine tragen den Namen der lokalen Wasserquelle „Acquagiusta“: das reine, klare Wasser. Dies ist eine Reminiszenz an vergangene Zeiten, denn schließlich verdankt die Region ihre Fruchtbarkeit der von Leopold entdeckten Quelle. Ein Weißwein trägt den Namen „Acquadoro“ (goldenes Wasser), um seine Kostbarkeit hervorzuheben.