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Toskana

Ca‘ Marcanda di Gaja

Nur wenige Erzeuger ragen in ihrer Heimat derart heraus wie Angelo Gaja im Piemont. Vor einigen Jahren rief er als Außenseiter das Weingut Ca’Marcanda an der toskanischen Küste ins Leben. Die Maremma war jahrhunderte lang Sumpfgebiet. Der Küstenstrich zwischen Livorno und Latio wurde erst 1850 trockengelegt und urbar gemacht. Beim Erwerb des Gutes 1996 wurden 60 ha Weingärten neu angelegt, hauptsächlich mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Die beiden von Ca’Marcanda erzeugten Weine Promis und Magari haben auf Anhieb großen internationalen Erfolg erzielt und sollten auf keiner anspruchsvollen Weinkarte fehlen.

Capanna

Das Weingut Capanna liegt nördlich von Montalcino in der Zone Montosoli. Seit 1957 im Besitz der Familie Cencioni, umfasst das Gut 12 Hektar Weinberge und 11 Hektar Olivenbäume. Der Familienbetrieb arbeitet nach traditionellen Methoden, ohne moderne Technologien außer Acht zu lassen. Die Weine reifen in klassischen, großen Fässern aus slawonischer Eiche. In sehr guten Jahren baut Capanna eine Riserva aus, die über vier Jahre im Fass und nochmals ein Jahr in der Flasche heranreift. Das gleichbleibend hohe Niveau, bei vergleichsweise moderaten Preisen, verdeutlichte die „Wine Spectator“-Bewertung: In 2004 gab es 92 Punkte.

Fratelli Cei

Panizzi

Giovanni Panizzi kaufte 1979 dass, in Sichtweite der historschen Mauern und Türme von San Gimignano gelegene Landgut Santa Margherita. Nach einigen Experimenten, präsentierte er im Jahr 1989 die ersten Flaschen seines Vernaccia di San Gimignano mit dem unverkennbaren, noch heute verwendeten Etikett. Mit seinen Weinen hat Panizzi im In- und Ausland diverse Auszeichnungen eingeheimst und sich einen hervorragenden Namen gemacht. Die wohl wertvollste Anerkennung waren vermutlich die drei Gläser des „Gambero Rosso“ für den Vernaccia di San Gimignano Riserva, dem ersten und einzigen Vernaccia, der diese Auszeichnung erhielt. Treffend beschreibt der „Gambero Rosso“ Giovanni Panizzi als „unbeugsamen Winzer“ der dem Drang zur Vereinheitlichung und Gleichmacherei in der toskanischen Weinwelt Widerstand leistet“.
Neben der zwölf Monate im Barrique ausgebauten Reserva keltert das Weingut einen Vernaccia, der im Edelstahl ausgebaut wurde, und den Lagen-Vernaccia Santa Margherita, der nach der Fermentation im Edelstahl fünf Monate in neuen Eichenfässern reift. Dass die Region exzellente Rotweine hervorbringen kann, beweisen die vierzehn Monate im Barrique ausgebaute Cuvée Folgóre (80 % Sangiovese, 10 % Merlot und 10 % Cabernet Sauvignon) und der reinsortige Cabernet Sauvignon Rubente (fünfzehn Monate Barrique). Das hohe Qualitätspotenzial der Region Colli Senesi dokumentiert der Chianti Riserva Vertunno, dessen 2005er Ausgabe vom „Gambero Rosso“ zwei Gläser verliehen bekam.

Petra

Vittorio Moretti, der Inhaber der erfolgreichen Franciacorta-Weingüter Bellavista und Contadi Castaldi, beschloss, neue Gebiete zu erkunden, um einen Rotwein der Spitzenklasse zu erzeugen. Neben dem önologischen Potenzial der Region zählte für ihn auch die persönliche Verbundenheit zur Toskana, in der er geboren wurde. Das Weingut Petra sucht nicht nur architektonisch (erbaut von dem Schweizer Architekten Mario Botta), sondern auch produktionstechnisch seinesgleichen. „Petra“ bedeutet „Stein“ auf Lateinisch und steht für das solide Engagement der Familie Moretti und den festen Glauben an ein ehrgeiziges Weinbauprojekt in der Maremma. In Zusammenarbeit mit dem aus dem Pomerol – dem Königreich des Merlot – stammenden Önologen Pascal Chatonnet und dem internen Önologenteam ist Vittorio Morettis Tochter Francesca, ebenfalls ausgebildete Önologin, für die Weinerzeugung auf Petra verantwortlich.
Die Weine werden ausschließlich per Hand gelesen und vor der Entrappung noch mal händisch ausgelesen, nach Lagen getrennt und anschließend leicht gepresst in Tanks gefüllt. Inspiriert von Bordelaiser Weingütern werden bei Petra konische Gärbehälter aus Eichenholz verwendet.

Pieve Santa Restituta di Gaja

Angelo Gaja, einer der berühmtesten Winzer aus dem Piemont, widmet sich seit 1994 in der Toskana dem Sangiovese, der zweiten großen Rebsorte Italiens neben dem Nebbiolo. Gajas Ziel ist es, auf dieser aus dem 5. Jhdt. stammenden Pfarrei (Pieve, toskanisch: Kirche). Brunello von allerhöchster Qualität zu erzeugen. Sowohl Rennina, als auch Sugarille sind sehr ausdrucksstarke Weine von großer Komplexität und Tiefe, die perfekt ausbalanciert und sehr harmonisch sind. Rennina ist etwas weicher und sanfter, während die Weine der Einzellage Sugarille kräftiger und maskuliner geraten.

Poggio al Tufo, Tommasi

Das Weingut liegt in Pitigliano einer sehr bedeutenden Etrusker Ansiedlung in der Maremma (Toskana), nur etwa eine Stunde nördlich von Rom. Das 65 ha große Anwesen wurde im Jahr 1997 von der Familie Tommasi gekauft. Es liegt 350 m über dem Meeresspiegel und verfügt über ein mildes mediterranes Mikroklima. Nach gründlicher Analyse des Bodens wurde das Weingut mit autochthonen und internationalen Rebsorten bepfl anzt, wie zum Beispiel Alicante Bouschet, Vermentino, Sangiovese und Cabernet Sauvignon.

Siro Pacenti

Nach der Gründung im Jahre 1971 begann die Geschichte von Siro Pacenti eigentlich erst, als Giancarlo Pacenti, der Sohn von Siro, 1988 die Leitung des Familienweingutes antrat. 1992 unternahm Giancarlo eine ausgedehnte Reise nach Bordeaux, um den Zusammenhang zwischen Qualität und den Eigenschaften einer jeden Lage zu ergründen. Mit Unterstützung von Prof. Yves Glories, Dekan der önologischen Fakultät in Bordeaux, analysierte Pacenti die Eigenheiten seiner zwanzig Hektar Reben verteilt auf sieben Parzellen. „Das Geheimnis besteht darin, im Voraus zu verstehen, welches die Stärken jeder einzelnen Parzelle sind.“
1993 erhielt das Weingut seine ersten „Drei Gläser“. Höchstnoten in der nationalen und internationalen Presse folgten in regelmäßigen Abständen. Parker vergibt 97 Punkte für den Jahrgang 2004. Heute zählt Siro Pacenti zweifellos zur absoluten Spitze in Montalcino.

Tenuta degli Dei - Cavalli

Vor einem Jahr feierten Tommaso und Roberto Cavalli in Florenz das Debüt ihres ersten Jahrgangs, des 2004er. Die wenigen Flaschen, die ausschließlich in Italien vertrieben wurden, waren innerhalb weniger Tage ausverkauft. Diesen großen Erfolg hatte der Cavalli Tenuta degli Dei allerdings nicht nur seinem ruhmreichen Namensvetter aus der italienischen Modewelt zu verdanken. Die 2004er Version überzeugte Fachleute sowie Liebhaber mit ihrer hohen Qualität. Tommaso Cavalli widmet sich neben der Pferdezucht seit nunmehr acht Jahren dem Weinbau. Eine Leidenschaft, die ihn Tag für Tag mehr in ihren Bann zieht. „Der zweite Jahrgang von Cavalli Tenuta degli Dei ist für mich ebenso wichtig wie der erste”, bekräftigt der junge Produzent. „Mein Wunsch ist es, Weinexperten davon zu überzeugen, dass dieser Wein nicht nur Produkt einer Höchstleistung ist, sondern Jahr für Jahr Seele und Persönlichkeit zeigt“, betont er.
Die Trauben für den IGT Toscana stammen teils von der Tenuta degli Dei in Panzano in Chianti, dem Wohnsitz von Tommaso Cavalli, teils wachsen sie in den Weinbergen der Privatresidenz von Roberto Cavalli in Florenz heran. Das elegante Timbre des Cavalli Tenuta degli Dei führt der Weinmacher auf die Kombination der beiden Terroirs zurück. Dass sich unter den ausgewählten Rebsorten kein Sangiovese befi ndet, gehört zur Philosophie Tommaso Cavallis. Er möchte seine Weinberge eine kosmopolitische Sprache sprechen lassen, in der jede Traube ihren Beitrag zu der einzigartigen Melange aus Düften und Aromen leistet. „Das hat nichts mit Mode oder dem so genannten internationalen Geschmack zu tun, sondern mit der Suche nach einem Wein von großer Persönlichkeit“, erklärt er.

Tenuta di Bibbiano

Das Weingut liegt im historischen Chiantigebiet in der Gemeinde Castellina in Richtung Castello di Monteriggioni. Dort wurde schon zur Zeit der Etrusker Wein angebaut.
Die Tenuta di Bibbiano blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1865 baut die Familie dort Wein und Oliven an. Derzeit wird das Unternehmen von den Brüdern Tommaso und Frederico Marrocchesi Marzi in fünfter Generation geleitet. Inmitten von Olivenhainen erstrecken sich die Weinberge von Bibbiano über insgesamt 25 Hektar an Hängen mit optimaler Sonneneinstrahlung und gutem Mikroklima. Im Anbau ist überwiegend Sanggiovese Grosso und Sangiovese, etwas Merlot und Colorino. Die ausschließliche Handlese, die sorgfältige Auswahl des Lesegutes und der Ausbau nach einzelnen Herkünften unterstreichen das Terroir mit seinen Eigenheiten auf natürliche Weise. Es entstehen Weine mit eigenständigem Charakter. Der Einzellagenwein Monteronello reift insgesamt ein Jahr in Eichenholzfässern. Die Einzellage Capannino ist zu 100% mit der Brunello-Traube Sangiovese Grosso bestockt. Der daraus gekelterte Chianti Classico Riserva reift 21 Monate in Barriques.

Tenuta La Badiola

Die Tenuta La Badiola liegt in der Toskana, genauer gesagt in der südlichen Maremma. Hier sind die Weinberge eher flach – nur lange Alleen aus Zypressen und Pinien bilden Erhöhungen in der Landschaft. Als der Großfürst Leopold II. 1826 durch die Maremma reiste, warf ihn sein Pferd auf dem Hügel Badiola ab. Einer göttlichen Eingebung dieses Momentes folgend, ließ er genau hier, nahe der Quelle Acquagiusta, einen Landsitz errichten und initiierte in den Jahren darauf ein umfangreiches Rekultivierungsprogramm für die gesamte Region. Das ehemalige Sumpfland verwandelte sich unter seiner Hand in eine fruchtbare Kulturlandschaft. Genau an der Stelle, an der sich der toskanische Erzherzog im 19. Jahrhundert niedergelassen hatte, eröffnete Vittorio Moretti im Jahr 2000 sein Weingut und vier Jahre später, gemeinsam mit seiner Tochter Carmen, das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel „L’ Ardana“. Gemeinsam mit dem französischen Spitzenkoch Alain Ducasse schufen sie nahe der malerischen Bucht von Castiglione della Pescaia eine wunderbare Oase des Genusses und der Entspannung. Die Weine tragen den Namen der lokalen Wasserquelle „Acquagiusta“: das reine, klare Wasser. Dies ist eine Reminiszenz an vergangene Zeiten, denn schließlich verdankt die Region ihre Fruchtbarkeit der von Leopold entdeckten Quelle. Ein Weißwein trägt den Namen „Acquadoro“ (goldenes Wasser), um seine Kostbarkeit hervorzuheben.

Tenute del Barone, Baron Patrick de Ladoucette

Baron Patrick de Ladoucette ist weltweit bekannt für feinste Weißweine von der Loire und aus dem Burgund! Nicht nur sein berühmter Baron de „L“ ziert weltweit die Weinkarten vieler Spitzenrestaurants. Gutes Essen und Trinken gehören bei ihm zum täglichen Leben. Dabei liebt und schätzt er als Franzose die italienische Küche und deren Weine. Das liegt wahrscheinlich an seinen Wurzeln: Seine Großmutter stammt vom sizilianischen Adelsgeschlecht der Vallombrosas ab, die später den Comte Lafond (Namensgeber unseres Sancarre Comte Lafond) heiratete. Weitere Nachfahren der Vallombrosas waren die Duca und Conte di Montemaggiore. Diese italienischen Wurzeln und seine Vorliebe für italienische Weine und Speisen veranlassten ihn letztendlich dazu, mehrere Weinberge in der Toscana zu erwerben und in den Weingütern Tenute del Barone zu vereinen.
Der 2009er Duca di Montemaggiore, ein mineralisch fruchtiger, komplett im Edelstahl ausgebauter Chardonnay aus der Maremma machte den Anfang. Der jetzt gefüllte 2010er wird begleitet vom Conte di Montemaggiore, einem fruchtig-kernigen Sauvignon Blanc. Beide wachsen auf den extrem eisenhaltigen Böden der südlichen Maremma.
Tenute del Barone nennt sich die Cuvée aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Hier zeigt Baron de Ladoucette, dass man auch in der Toscana Rotweine im bordelaiser Stil vinifizieren kann. Alle 3 Weine gilt es unbedingt zu verkosten! Viele italienische Kollegen loben diese gelungenen Symbiosen aus italienischer Herkunft und französischer Erfahrung.

Terrabianca

Terrabianca, in der Nähe von Radda gelegen, wird bereits im Jahre 1085 als landwirtschaftlicher Betrieb erstmals urkundlich erwähnt. Das Landgut und der gleichnamige Ort durchliefen im Mittelalter eine politisch recht schwierige Zeit, da man zur gleichen Zeit sowohl zur Florentiner Obrigkeit als auch zum Gebiet des Bischofs von Siena gehörte! Heute ist Terrabianca, ca. 250-500m hoch über dem Meer gelegen, die Mitte, das Herz, des Chianti Classico-Gebietes, rund 12 km von Siena und 50 km von Florenz entfernt. Auf den dort vorherrschenden Böden mit Schichten aus Kalk, Sand und Tonerden aus den Erdzeitaltern des Paläozoikums und Mesozoikums gedeihen heute die Rebsorten Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Merlot und Canaiolo, aus deren Trauben beste toskanische Rotweine gekeltert werden.
Auf dem 125 Hektar großen Weingut befinden sich neben Olivenhainen und Wäldern ca. 50 Hektar Weinberge mit Süd und Südostausrichtung, die in den letzten 20 Jahren komplett neu angelegt wurden, um das Terroir bestens umzusetzen. Die meisten Weine werden im Barrique ausgebaut, mineralische Frucht und saftig cremiger Schmelz zeichnen die Weine von Terrabianca aus.

Terre di Paterno

Torre alle Tolfe

In die sanfte Hügellandschaft des Chianti Colli Senesi eingebettet liegen die kastellartigen Gebäude des Weingutes Torre alle Tolfe. Die Familie Castelli erwarb Anfang der 50er Jahre dieses bezaubernde Anwesen, von dessen Turm aus man die Stadt Siena überblickt. Marco Castelli, früher in der Stahlindustrie tätig, leitet heute gemeinsam mit dem Oenologen Sergio Lo Jacono die Geschicke des Hauses. In den letzten Jahren wurde stark in neue Rebberge sowie in den ökologischen Weinanbau investiert. Das Resultat sind Weine, die uns sowohl im Geschmack wie auch durch ihren erstaunlich günstigen Preis begeistern.