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Argentinien

Bodega Weinert

Der deutschstämmige Brasilianer Carlos Weinert gründete 1975 ein eigenes Weingut in der Region Mendoza. Seine Absicht war es, dort Weine von Weltklasse zu erzeugen. Dabei sind neue, kleine Barriques verpönt, alle Weine reifen in großen, gebrauchten Eichenfässern. Der Schlüssel zu Weinerts Erfolg liegt im niedrigen Ertrag, dem hohen Fruchtextrakt und der Tatsache, dass das Weingut erst dann seine Weine auf den Markt bringt, wenn sie ausgereift sind. Wie schreibt die Zeitschrift Vinum in einer ihrer früheren Ausgaben so treffend: „Erfreulich, dass neben der Übermacht der modern-fruchtigen Überseeweine ein europäisch-traditioneller Erzeuger wie Weinert in nahezu allen Kategorien großartig dagegenhalten kann.“ Und wo andere heute dem modernen Allerweltsstil nacheifern, zeigt die Bodega Weinert, dass traditionell hergestellte Weine ihre eigene Daseinsberechtigung haben.
Bereitet werden die Spitzenweine aus der klassischen Rebsorte Malbec, teilweise ergänzt durch Cabernet Sauvignon und Merlot. Der Malbec reift drei, der Cabernet Sauvignon vier und der Cavas de Weinert fünf Jahre in großen Eichenholzfässern, bevor sie abgefüllt werden. Vinum notiert: „Weinert ist der Dinosaurier unter den argentinischen Bodegas. Hier werden die Malbec noch immer in großen Fässern und nicht in Eichenholzwürze produzierenden Barriques ausgebaut.“ Ausgestattet mit einer enormen Geschmacksfülle und Ausgewogenheit, sind die klassische Art und das große Reifepotential ihre Visitenkarte. Dafür ist der noch in kleinen Mengen erhältliche 1977er Malbec Estrella – den Robert Parker (94 Punkte) zu den größten Weinen Südamerikas aller Zeiten zählt – der beste Beweis. René Gabriel (Weinwisser) schwärmt von einer „absoluten Argentinien-Ikone“ und bewertete den Wein mit 19/20 Punkten.