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Baden

Bernhard Huber

Bernhard Huber gehört zu den erfolgreichsten Winzern unserer Zeit. Für die Gourmetrestaurants sind seine Weine mittlerweile ein absolutes Muss. Der „Gault Millau Wine Guide 2010“ beschreibt den Spätburgunder Wildenstein als einen der Besten je erzeugten Spätburgunder Deutschlands. Sein Chardonnay, sein Weißer Burgunder und sein Spätburgunder haben bewiesen, dass sie auch einem internationalen Vergleich standhalten können.Fast unendlich ließe sich die Liste seiner Erfolge weiterführen, jedoch konzentriert sich Bernhard Huber lieber auf seine Wurzeln - die Arbeit im Weinberg und im Keller. Bereits im Weinberg legt er Wert auf eine strenge Ertragsreduzierung. Die lange, traditionelle Maischegärung ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung von vielschichtigen Duft- und Geschmacksnuancen im Wein.
Danach reifen die komplexen Spitzenburgunder Alte Reben und Reserve bis zu 18 Monaten in Eichenfässern. Hier verschmelzen die Tannine und Fruchtaromen der Traube mit den Aromen des Barriques. Bernhard Huber bittet ganz bescheiden darum, sich von der Qualität seiner feinen badischen Gewächse selbst eine Meinung zu bilden. Besonders gerne weist Bernhard Huber auf eine einzigartige Spezialität des Weingutes hin: dem Malterer. Hinter dieser Malterdinger Weinkomposition verbirgt sich ein gehaltvoller Weißwein aus Weißem Burgunder und Freisamer, einer Sorte, die vor über 70 Jahren in Freiburg durch eine Kreuzung aus Ruländer und Sylvaner entstanden ist.

Duijn

Wäre da nicht dieser leichte Akzent, so könnte man Jacob Duijn schon allein von seiner äußeren Erscheinung her für einen gestandenen „Badenser“ halten. In Wirklichkeit ist er Holländer, aufgewachsen in Amsterdam. Die Wandlung zum badische Winzer vollzog sich, nachdem er vor einigen Jahren ins Badische heiratete und sich mit seiner Familie in dem malerischen Ort Kappelwindeck bei Bühl niederließ. Hier verwirklichte er seinen Traum: ein eigenes Weingut. Es war mehr eine Laune des Zufalls, als der erfahrene Sommelier 1994 den ersten Weinberg von einem ortsansässigen Winzer kaufte. Inzwischen hat Duijn seinen Betrieb beachtlich erweitert und sich innerhalb weniger Jahre zur Spitze der deutschen Rotweinerzeuger emporgearbeitet. Vorläufiger Höhepunkt dieser bemerkenswerten Erfolgsgeschichte war die Kür zum „Weingut des Jahres 2005“ durch Gerhard Eichelmanns „Weinführer Deutschland“.
Zum Weingut Duijn gehören Spitzenlagen wie der Bühlertaler Engelsfelsen und Altschweier Sternenberg, die in den Steilhängen des Schwarzwaldes zum Rheintal hin liegen. Seit Mai 2000 zählt auch Gut Alsenhof bei Sasbachwalden dazu – eine der ganz wenigen geschlossenen Einzellagen in Baden, die sich in der Hand eines einzigen Winzers befinden. Jacob Duijn konzentriert sich ausschließlich auf die Produktion von vier Spätburgundern und dies seit 2004 konsequent biodynamisch (seit 2009 Demeterzertifiziert). Beim Kauf neuer Parzellen legt er stets großen Wert auf das Alter der Reben. Obwohl der 8 Hektar große Betrieb noch sehr jung ist, erreichen die Rebstöcke deshalb bereits ein Durchschnittsalter von 25 Jahren.