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Rheinhessen

Battenfeld-Spanier

Das Weinanbaugebiet Rheinhessen hat in den letzten Jahren so etwas wie Kultstatus erreicht, wenn es um große Weißweine geht. Vor allem im Süden Rheinhessens, dem von mächtigen Kalkbänken durchzogenen Wonnegau, entstehen einige der meistbeachteten und international gefeierten trockenen Rieslinge. Einer dieser jungen Starwinzer aus dem Wonnegau ist Hans Oliver Spanier – kurz H. O. Spanier. Liquid Earth! heißt sein Motto und seine Weine sind in der Tat so etwas wie flüssig gewordener Stein. Denn ihm gehtes weniger um die Fruchtigkeit des Weins als vielmehr um den authentischen Abdruck des Bodens und der Lage. „Das eine“, sagt H. O. Spanier, „ist der schöne Schein, das andere das unvergängliche Sein“. Und mit dem harten Kalkfels im Untergrund dominieren in seinen Weinen die klassischen Steinaromen wie Tabak und Kräuter und lassen sie auf lange Jahre hin exzellent reifen.
H. O. Spanier versteht sich als „Steinwein“-Produzent. Unglaublich mineralisch und von kühler Aromatik zeigen sich seine Weine. Die einen punkten mit Wildkräutern und Tabaknoten, die anderen mit Schmelz und Üppigkeit. Gemein sind ihnen Komplexität und Tiefe. Der Winzer aus Hohen-Sülzen bewirtschaftet seine Weinberge seit 1993 ökologisch und setzt im Keller auf kontrolliertes Nichtstun. Und damit auf durch und durch authentische Weine. Mit seinen Großen Gewächsen ist er schon lange in der absoluten internationalen Riesling-Spitze angekommen.

Weingut Dreissigacker

Weingut Karl May

Weingut Liebfrauenstift

Das Weingut Liebfrauenstift bewirtschaftet ausschließlich Weinberge der Lage „Liebfrauenstift-Kirchenstück". Seit dem Jahr 1450 pflanzten die Stiftsherren des Liebfrauenstifts Reben an und legten den Grundstein für einen der berühmtesten Weine Deutschlands. Im Jahre 1808 erwarb Peter Joseph Valckenberg einen Teil der Weinberge und das Kapuzinerkloster. Heute wird das Weingut von Wilhelm Steifensand, Inhaber und direkter Nachkomme des Gründers, und Tilman Queins, Leiter des Weinguts, geführt. Naturnah und umweltschonend werden die Weingärten mit viel Handarbeit gepfl egt. Niedrige Erträge, Förderung und Erhaltung der Bodenstruktur sowie intensive Laubarbeit sind die Grundlagen des Anbaus. Die schonende Verarbeitung gesunder Trauben, langsame Gärung des Mostes und viel Geduld im Weinkeller gehören zur Philosophie, Spitzenweine zu schaffen.
Die außergewöhnliche Stadtlage mit unmittelbarer Nähe zum Rhein und der interessante Boden verleihen den Weinen ihren spannenden, feinen mineralischen Charakter. Die Weine der Stufen Guts-, Orts- und Lagenwein, unterscheiden sich in Frucht, Körper und Komplexität. Dies wird durch verschieden starke ertragsminimierende Maßnahmen im Weinberg wie Rebschnitt, intensives Ausbrechen von überzähligen Trieben, Reduzierung der Traubenanzahl je Stock, Halbieren der Frucht erreicht. Weine mit Prädikat – Kabinett, Spätlese – stehen für fruchtsüße Weine. Die Stiftsweine sind junge, fruchtbetonte, frische Weine.