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Mosel

Weingut Grans-Fassian

Seit 1624 – also seit über 380 Jahren – gibt es das Weingut Grans-Fassian. Es liegt in einer der schönsten Landschaften Deutschlands, bei der großen Moselschleife von Leiwen und Trittenheim. Gerhard und Doris Grans verfügen über 10 Hektar hochwertige Rebfläche mit Riesling (89%), Weiß- und Grauburgunder (11%), darunter absolute Spitzenlagen wie Leiwener Laurentiuslay, Trittenheimer Apotheke, Piesporter Goldtröpfchen und Dhron Hofberg. Sorgfältige Pflege der Weinberge und Traubenselektierung, schonende Verarbeitung, kühle und langsame Gärung, langes Hefelager, individueller Ausbau in Edelstahl- oder Eichenholzfässern ergeben reintönige Weine, die ihre Herkunft aus Weinberg und Traube deutlich und klar verkörpern.
Gerhard Grans: „Die steilen nach Süden und Westen gerichteten Hänge der Mosel bewirken das perfekte Klima für unseren Riesling. Die normalerweise kühlen Bedingungen unserer nördlichen Region lassen die Trauben langsam heranreifen. Dadurch entwickeln sie vielfältige Aromen und behalten eine lebendige Säure. Das steinige Terroir und unzählige Felsschichten heizen die Weinberge durch das reflektierende Sonnenlicht auf und speichern die Wärme des Tages. Die Reben wurzeln tief in die Felsschichten, um genügend Wasser und Nährstoffe zu finden. Dadurch entstehen lebhafte Weine, die eine kraftvolle Mineralität des Bodens aufnehmen. Das Zusammenspiel von Klima, Terroir und Alter der Rebe sind die wichtigsten Voraussetzungen für hervorragende Weine.“

Karthäuserhof

Der Karthäuserhof hat seinen Namen von den Karthäusermönchen, die das Weingut 1335 vom Kurfürst Balduin von Luxemburg als Geschenk erhielten. Im Rahmen der Säkularisierung kam das Weingut 1811 in den Besitz der Familie Rautenstrauch und wird heute in der sechsten Generation von Christoph Tyrell, einem Enkel von Hans-Wilhelm Rautenstrauch, weitergeführt. Alle Weine stammen aus der im Alleinbesitz befindlichen Spitzenlage Eitelsbacher Karthäuserhofberg. Der gesamte Steilhang weist eine Süd-/ Südwestlage auf, wobei die Hangneigung bis zu 55% betragen kann – ideale Vorraussetzungen für die Erzeugung einer Spitzenkollektion.
Seit Ende der 80er Jahre werden die 19 Hektar Weinberge zu 90% mit Riesling und 10% Weißburgunder bepflanzt. Die Rieslinge wurzeln auf feinschiefrigen Devonverwitterungsböden, die den Weinen eine delikate Mineralität und anregende Rassigkeit geben. Im Jahre 2005 würdigte der „Gault Millau“ Christoph Tyrell für seine außer-gewöhnliche Kollektion von Kabinett- bis zu Ausleseweinen und kürte ihn zum „Winzer des Jahres 2005“. Er ist einer der wenigen Winzer an der Ruwer, die es zu verstehen wissen, neben betörenden edelsüßen Kreszenzen auch hochwertige trockene Rieslinge zu erzeugen.