Warenkorb: leer

Burgund

 

Domaine Comte Georges de Vogüé

Die Domaine Comte Georges de Vogüé ist zweifellos eines der großartigsten und berühmtesten Weingüter an der Côte d’Or. Ihr Potential für feinsten und denkwürdigsten Burgunder steht außer Zweifel. Der Ursprung des Weingutes geht auf das Jahr 1450 zurück, als Jean Moisson, ein Vorfahr der Familie, eine Kapelle erbauen ließ, die zur ersten Pfarrkirche von Chambolle wurde. Die ersten Weinberge der Domaine wurden ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag durch Vererbung, Tausch oder Heirat erworben.
Die lehm- und kalkhaltigen Böden, die von zahlreichen Kieselsteinen durchsetzt sind, üben einen großen Einfluss auf die elegante Struktur und die vollendete Finesse der Weine von Chambolle aus. Mit 70% Anteil an der Grand Cru Lage Musigny und wichtigen Parzellen in Bonnes Mares und Les Amoureuses kann die Domaine aus dem Vollen schöpfen. Die Rebstöcke haben ein Durchschnittsalter von 25 bis 30 Jahren, in der Grand Cru Lage Musigny bis zu 40 Jahre. Nur Trauben von Rebstöcken, die älter als 25 Jahre sind, werden für diesen Wein verwendet.

Domaine de Bel Air

Seit 170 Jahren existiert die Domaine de Bel Air und die Familie Lafont steht seit Generationen für terroirgeprägte Spitzenweine in den Cru-Lagen des Beaujolais. Annick und Jean-Marc Lafont führen die Tradition seit 1985 fort, extrem fruchtbetonte Weine nach traditionellen Erkenntnissen und modernsten Weinbautechniken in Balance zu vinifizieren.

Domaine des Comtes Lafon

Den Liebhabern großer Burgunder ist der Name Dominique Lafon und die Domaine Comtes Lafon schon längst ein Begriff. Zu Recht zählt dieser begnadete Winzer zu den führenden Erzeugern großartiger Chardonnays. Seine raren Meursaults sind spektakulär und setzten für diese Appellation Maßstäbe. Mit wohlüberlegtem biodynamischen Rebbau und einer intelligenten natürlichen Weinbereitung verleiht er seinen Gewächsen eine große Ausdruckskraft. Das Weingut erzeugt aber ebenso fesselnde Rotweine, die wegen der geringen Mengen äußerst rar sind. Zweifellos eines der besten Weingüter in Meursault, und gesegnet mit erstklassigen Weinbergsbesitzungen.
Die nach dem Ort Meursault benannte kommunale Appellation mit etwa 360 Hektar Rebfläche liegt an der Côte de Beaune zwischen den Gemeinden Puligny-Montrachet und Volnay. Kleine Flächen in der Gemeinde zählen ebenfalls dazu. Meursault besitzt keine Grand Cru Lagen, dafür aber drei erstklassige Premier Crus: Perrières, Genevrières und Charmes.
Ein Meursault-Villages fällt oftmals besser aus als ein Puligny-Villages, weil in Meursault der Grundwasserspiegel tiefer ist und die Reben ihre Wurzeln deshalb länger in Boden treiben können. Als Besonderheit gibt es eine AC Volnay-Santenots Premier Cru ausschließlich für Rotweine, die schon im Jahre 1924 gerichtlich geregelt wurde. Diese Weinberge liegen aber verwirrenderweise nicht in der Nachbargemeinde, sondern eben in Meursault.

Domaine Jean Monnier & Fils

Domaine Régnard

Domaine Thénard

Die Domaine Thénard verfügt über 23 Hektar exzellenter Weinbergslagen an der Côte d`Or. Gegründet wurde das Weingut von Paul Thénard, einem bedeutenden französischen Chemiker und Kämpfer gegen die Reblausplage im 19. Jahrhundert. Thénard nennt seit 1872 fast zwei Hektar der berühmtesten Weißweinlage der Welt sein eigen – Le Montrachet. Das sechs Kilometer südlich von Mercurey gelegene Givry ist ein kleiner, typischer Marktflecken im Herzen der Côte Chalonnaise. Die Domaine Thénard besitzt hier drei Hektar Weinberge in der Premier-Cru-Lage „Celliers aux Moines".
Dieser Givry überzeugt durch seinen verschwenderischen Duft nach Cassis und Himbeeren und seine burgundische Eleganz und Finesse. Ein Musterbeispiel für die Behauptung, dass oftmals aus unbekannteren Lagen in Burgund sauber bereitete Rotweine mit sehr gutem Preis-/Genussverhältnis stammen.

Domaine Trapet Père & Fils

Die heimatverbundene Winzer-Familie Trapet lebt seit sechs Generationen in Gevrey-Chambertin. Sie verfügt dort über knapp 13 Hektar exzellente Parzellen in namhaften Grands- und Premiers-Crus-Lagen. Seit Jean-Louis Trapet 1992 die Domaine von seinem Vater Jean übernommen hat, werden hier Weine erzeugt, die sich unter die besten in Burgund einreihen können. Die Erträge wurden mehr als halbiert, die Weinbereitung wurde komplett auf die biodynamische Arbeitsweise umgestellt und auf Schönung und Filtration wird komplett verzichtet.
So entstehen außerordentlich gute und sehr lagerfähige Weine. Die Weine sind Vorbilder an Reintönigkeit, Finesse und Ausgewogenheit. Trapet ist stolzer Besitzer von über drei Hektar in den Grand-Cru-Weinbergen Chambertin, Chapelle-Chambertin und Latricières-Chambertin und knapp zwei Hektar in den Premier Cru-Lagen Petite-Chapelle und Clos Prieur. Die englische Weinzeitschrift „Decanter“ lobt den Gevrey-Chambertin „Ostrea“ wegen seiner Harmonie und Eleganz.

Domaine G. Roumier

Das rund 12 Hektar große Weingut Georges Roumier hat immer gute Weine gemacht, aber seitdem der Sohn von Jean-Marie, Christophe Roumier, 1990 in den Betrieb eingetreten ist, gehört das Gut zu den Spitzendomänen in Burgund. Zurückzuführen ist das unter anderem auf die biologische Bewirtschaftung, die große Sorgfalt bei der Laubarbeit, der ausschließlichen Verwendung von Naturhefe in der Weinbereitung, eine rigorose Ertragsbeschräkung sowie der sehr gewissenhaften Arbeit von Christophe bei der sich von Jahr zu Jahr verändernden Weinbereitung.
Christophe pflegt einen klassischen Pinot-Noir-Stil, der selbstbewusst auf die natürlichen Privilegien dieser Sorte und das grandiose Terroir setzt und nichts zu forcieren braucht. So wird für seine Chambolle-Musigny-Crus, die sich innerhalb der besten Burgunder als besonders elegant, delikat und feminin auszeichnen, nur wenig neues Holz verwendet. "Ich will den Wein und nicht das Holz schmecken" sagt Christophe dazu. Die Weine von Roumier sind sehr dicht und extraktreich, dabei aber immer samtig bei exzellenter Finesse. Einfach große Weine!

Jean-Marc Lafont

Die Ernte erfolgt über einen Zeitraum von ca. 15 Tagen um einen optimalen Reifegrad von der Einzellage zum Rebstock bis zur Traube gewährleisten zu können. Ideale Bedingungen finden die Weine an Hanglagen mit einer Ausrichtung bis zu 38 Grad Steigung vor.
Integrierter Weinbau sorgt zusätzlich dafür, dass ausschließlich gesunder und naturschonender Wein geerntet wird. Neben den klassischen Cru-Lagenweinen bietet Jean-Marc Lafont limitiert und in Barrique gereifte Terroirweine, die unter 35 hl/ha extrem mengenreduziert und damit konzentriert und ungefiltert abgefüllt werden.

Domaine Jean-Marc Morey

Die Moreys sind eine der bekanntesten Winzerfamilien von Chassagne. Als Albert Morey 1981 in den Ruhestand ging, teilte er die Domaine zwischen seinen Söhnen Jean-Marc und Bernard auf. Dabei wurden die einzelnen Lagen nicht aufgeteilt, sondern jeweils komplett einem der beiden Brüder zugeordnet. Jean-Marc erhielt 9,5 Hektar Weinberge in den Gemeinden Chassagne, Santenay, Saint-Aubin und Beaune. Er lässt keinen Zweifel an dem Stil, den er sowohl bei Rot- als auch bei Weißweinen anstrebt: „Ich will maximale Frucht, aber auch maximale Haltbarkeit. Das ist vielleicht paradox, meine Weine sind aber jung schon gut zu trinken und halten sich in guten Jahren doch 10 bis 20 Jahre.“ Remington Norman schreibt in seinem Burgund-Klassiker Côte d’Or: „Jean-Marc ist ein exzellenter, sorgfältiger Weinerzeuger und hat großartige Weine zu bieten.“ Jean-Marc Morey zählt zu den Winzern, die ein Händchen für sowohl Weiß als auch Rotwein haben. Erfreulicherweise hebt das Weingut preislich nicht ab, bietet also sehr gute Qualität zu angemessenen Preisen. Beispielhaft hierfür die Worte, die das Sommelier-Magazin für seinen einfachen Bourgogne Rouge fand: „Herrlich leichter, verspielter Bourgogne Rouge mit tollem Preis-Leistungs- Verhältnis; glasklare Frucht, würzige, kühle Art.“ Gerade bei den so genannten kleinen Weinen zeigt sich die wirkliche Klasse eines Winzers.

Domaine Robert Chevillon

Bertrand und Denis Chevillon bleiben trotz ihrer Erfolge in den letzten Jahren mit beiden Füßen auf dem Boden. Starallüren oder das Drängen nach medialer Aufmerksamkeit sind ihnen unbekannt. Die Grundlagen für die sehr guten Ernten der letzten Jahre haben frühere Generationen durch solides Arbeiten im Weinberg geschaffen. Die Weine profitieren von teilweise sehr alten Reben, besonders beim Village und bei der Premier Cru Lage Vaucrains. Clive Coates, Master of Wine, charakterisiert die Domaine Chevillon wie folgt: „Dies ist eine großartige Domäne mit sehr altem Rebbestand, die eine wundervolle Palette an Premier Crus erzeugt. Die Weine sind reich, opulent im Stil, klassisch und individuell“.
Nuits-Saint-Georges ”Vieilles Vignes”: dieser Wein stammt von verschiedenen Parzellen von der Nord- als auch der Südseite der Appellation: die Reben besitzen ein Durchschnittsalter von 50 Jahren. Der Wein überzeugt durch seine delikate und saftige Art, seine dichte Struktur und seine reifen Tannine. Nuits-Saint- Georges „Les Vaucrains“: Dies ist sicherlich der männlichste Cru in Nuits-Saint-Georges. 80 - 100 Jahre alte Reben und eine strenge Auslese durch die Chevillons sichern hier immer eine Konzentration und Dichte, die kein anderer Premier Cru aufweist. Der Wein ist in seiner Jugend schwer zugänglich, doch großartig nach etwa 10 Jahren - sehr maskulin und von großer Klasse!