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Burgund

 

Domaine Comte Georges de Vogüé

Die Domaine Comte Georges de Vogüé ist zweifellos eines der großartigsten und berühmtesten Weingüter an der Côte d’Or. Ihr Potential für feinsten und denkwürdigsten Burgunder steht außer Zweifel. Der Ursprung des Weingutes geht auf das Jahr 1450 zurück, als Jean Moisson, ein Vorfahr der Familie, eine Kapelle erbauen ließ, die zur ersten Pfarrkirche von Chambolle wurde. Die ersten Weinberge der Domaine wurden ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag durch Vererbung, Tausch oder Heirat erworben.
Die lehm- und kalkhaltigen Böden, die von zahlreichen Kieselsteinen durchsetzt sind, üben einen großen Einfluss auf die elegante Struktur und die vollendete Finesse der Weine von Chambolle aus. Mit 70% Anteil an der Grand Cru Lage Musigny und wichtigen Parzellen in Bonnes Mares und Les Amoureuses kann die Domaine aus dem Vollen schöpfen. Die Rebstöcke haben ein Durchschnittsalter von 25 bis 30 Jahren, in der Grand Cru Lage Musigny bis zu 40 Jahre. Nur Trauben von Rebstöcken, die älter als 25 Jahre sind, werden für diesen Wein verwendet.

Domaine des Comtes Lafon

Den Liebhabern großer Burgunder ist der Name Dominique Lafon und die Domaine Comtes Lafon schon längst ein Begriff. Zu Recht zählt dieser begnadete Winzer zu den führenden Erzeugern großartiger Chardonnays. Seine raren Meursaults sind spektakulär und setzten für diese Appellation Maßstäbe. Mit wohlüberlegtem biodynamischen Rebbau und einer intelligenten natürlichen Weinbereitung verleiht er seinen Gewächsen eine große Ausdruckskraft. Das Weingut erzeugt aber ebenso fesselnde Rotweine, die wegen der geringen Mengen äußerst rar sind. Zweifellos eines der besten Weingüter in Meursault, und gesegnet mit erstklassigen Weinbergsbesitzungen.
Die nach dem Ort Meursault benannte kommunale Appellation mit etwa 360 Hektar Rebfläche liegt an der Côte de Beaune zwischen den Gemeinden Puligny-Montrachet und Volnay. Kleine Flächen in der Gemeinde zählen ebenfalls dazu. Meursault besitzt keine Grand Cru Lagen, dafür aber drei erstklassige Premier Crus: Perrières, Genevrières und Charmes.
Ein Meursault-Villages fällt oftmals besser aus als ein Puligny-Villages, weil in Meursault der Grundwasserspiegel tiefer ist und die Reben ihre Wurzeln deshalb länger in Boden treiben können. Als Besonderheit gibt es eine AC Volnay-Santenots Premier Cru ausschließlich für Rotweine, die schon im Jahre 1924 gerichtlich geregelt wurde. Diese Weinberge liegen aber verwirrenderweise nicht in der Nachbargemeinde, sondern eben in Meursault.

Domaine Jean Monnier & Fils

Domaines Leflaive

Die Domaine Leflaive gehört unbestreitbar zu den besten Weingütern der Welt für trockene Weißweine. Das Weingut erzeugt beständig Weißweine von unvergleichlichem Geschmack, von höchster Eleganz, Komplexität und Charme. Anne-Claude Leflaive hat im Jahre 1990 gemeinsam mit ihrem Cousin die Leitung des Familienweinguts von ihrem Vater Vincent übernommen. Seit 1993 ist Anne-Claude alleinverantwortlich und hat mit der ihr eigenen Dynamik, ihrem Charme und Durchsetzungsvermögen sowie ihrer Innovationskraft die Reputation von der Domaine Leflaive sehr erfolgreich weiter ausbauen können.
Sie führte gemeinsam mit ihrem Kellermeister Pierre Morey als eines der ersten Weingüter die Grundsätze der Biodynamik ein. Rudolf Steiners Theorie versteht die Erde im umfassendsten Sinne als einen ganzheitlichen Organismus. So wird zum Beispiel der Boden im Weinberg schonend mit Pferden gepflügt und aufgehackt, es werden keinerlei Chemikalien verwandt und man beachtet die positiven Einflüsse der Sonnen- und Mondrhythmen. Was zunächst als etwas verrückt galt, hat inzwischen den letzten Skeptiker überzeugt. Die Gesundheit der Reben und die bessere Bodenqualität im Vergleich zu den Nachbarlagen ist augenfällig. Das Ergebnis sind Weine, die einer Symphonie gleichen! Seit diesem Jahr schätzen wir uns glücklich, Ihnen den neuen Wein des Hauses Leflaive aus dem Mâconnais anbieten zu können.

Domaine Régnard

Domaine G. Roumier

Das rund 12 Hektar große Weingut Georges Roumier hat immer gute Weine gemacht, aber seitdem der Sohn von Jean-Marie, Christophe Roumier, 1990 in den Betrieb eingetreten ist, gehört das Gut zu den Spitzendomänen in Burgund. Zurückzuführen ist das unter anderem auf die biologische Bewirtschaftung, die große Sorgfalt bei der Laubarbeit, der ausschließlichen Verwendung von Naturhefe in der Weinbereitung, eine rigorose Ertragsbeschräkung sowie der sehr gewissenhaften Arbeit von Christophe bei der sich von Jahr zu Jahr verändernden Weinbereitung.
Christophe pflegt einen klassischen Pinot-Noir-Stil, der selbstbewusst auf die natürlichen Privilegien dieser Sorte und das grandiose Terroir setzt und nichts zu forcieren braucht. So wird für seine Chambolle-Musigny-Crus, die sich innerhalb der besten Burgunder als besonders elegant, delikat und feminin auszeichnen, nur wenig neues Holz verwendet. "Ich will den Wein und nicht das Holz schmecken" sagt Christophe dazu. Die Weine von Roumier sind sehr dicht und extraktreich, dabei aber immer samtig bei exzellenter Finesse. Einfach große Weine!

Domaine Jean-Marc Morey

Die Moreys sind eine der bekanntesten Winzerfamilien von Chassagne. Als Albert Morey 1981 in den Ruhestand ging, teilte er die Domaine zwischen seinen Söhnen Jean-Marc und Bernard auf. Dabei wurden die einzelnen Lagen nicht aufgeteilt, sondern jeweils komplett einem der beiden Brüder zugeordnet. Jean-Marc erhielt 9,5 Hektar Weinberge in den Gemeinden Chassagne, Santenay, Saint-Aubin und Beaune. Er lässt keinen Zweifel an dem Stil, den er sowohl bei Rot- als auch bei Weißweinen anstrebt: „Ich will maximale Frucht, aber auch maximale Haltbarkeit. Das ist vielleicht paradox, meine Weine sind aber jung schon gut zu trinken und halten sich in guten Jahren doch 10 bis 20 Jahre.“ Remington Norman schreibt in seinem Burgund-Klassiker Côte d’Or: „Jean-Marc ist ein exzellenter, sorgfältiger Weinerzeuger und hat großartige Weine zu bieten.“ Jean-Marc Morey zählt zu den Winzern, die ein Händchen für sowohl Weiß als auch Rotwein haben. Erfreulicherweise hebt das Weingut preislich nicht ab, bietet also sehr gute Qualität zu angemessenen Preisen. Beispielhaft hierfür die Worte, die das Sommelier-Magazin für seinen einfachen Bourgogne Rouge fand: „Herrlich leichter, verspielter Bourgogne Rouge mit tollem Preis-Leistungs- Verhältnis; glasklare Frucht, würzige, kühle Art.“ Gerade bei den so genannten kleinen Weinen zeigt sich die wirkliche Klasse eines Winzers.

Les Héritiers du Comte Lafon

Im Mâconnais, im Dörfchen Milly-Lamartine, rund 15 km nordwestlich vor den Toren Mâcons, kaufte Dominique Lafon 1999 eine kleine Weinbaudomaine. Sein Ziel war nicht eine Meursault- Kopie zu erzeugen, sondern einen eigenständigen, sehr guten Mâcon. Als erste Qualitätsmaßnahme reduzierte er die Erträge und achtete auf eine sorgfältige Lese der optimal reifen Trauben von Hand. Auch in diesem Weingut arbeitet er konsequent nach biodynamischen Regeln. Die Weinberge sind ausschließlich mit Chardonnay-Trauben bestockt, die auf den lockeren, steinigen, ton- und kalkhaltigen Böden besonders gut gedeihen.
Für die eher zarten Weine aus Mâcon entschied er sich für den Ausbau in großen Eichenfudern, um den Einfluss des Holzes nicht übermächtig werden zu lassen. Beim einfachen Mâcon Blanc vollzieht sich die Weinbereitung vollständig in Edelstahltanks.

Domaine Robert Chevillon

Bertrand und Denis Chevillon bleiben trotz ihrer Erfolge in den letzten Jahren mit beiden Füßen auf dem Boden. Starallüren oder das Drängen nach medialer Aufmerksamkeit sind ihnen unbekannt. Die Grundlagen für die sehr guten Ernten der letzten Jahre haben frühere Generationen durch solides Arbeiten im Weinberg geschaffen. Die Weine profitieren von teilweise sehr alten Reben, besonders beim Village und bei der Premier Cru Lage Vaucrains. Clive Coates, Master of Wine, charakterisiert die Domaine Chevillon wie folgt: „Dies ist eine großartige Domäne mit sehr altem Rebbestand, die eine wundervolle Palette an Premier Crus erzeugt. Die Weine sind reich, opulent im Stil, klassisch und individuell“.
Nuits-Saint-Georges ”Vieilles Vignes”: dieser Wein stammt von verschiedenen Parzellen von der Nord- als auch der Südseite der Appellation: die Reben besitzen ein Durchschnittsalter von 50 Jahren. Der Wein überzeugt durch seine delikate und saftige Art, seine dichte Struktur und seine reifen Tannine. Nuits-Saint- Georges „Les Vaucrains“: Dies ist sicherlich der männlichste Cru in Nuits-Saint-Georges. 80 - 100 Jahre alte Reben und eine strenge Auslese durch die Chevillons sichern hier immer eine Konzentration und Dichte, die kein anderer Premier Cru aufweist. Der Wein ist in seiner Jugend schwer zugänglich, doch großartig nach etwa 10 Jahren - sehr maskulin und von großer Klasse!